14.11.2006
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Gemeinsamer Erfolg mit HILTI EPMA Award für pulvermetallurgische Entwicklung geht an CERATIZIT
Am 30. Oktober war es wieder soweit: Auf der diesjährigen, von der EPMA (European Powder Metallurgy Association) organisierten, EURO PM (pulvermetallurgische Konferenz) in Gent wurde der Preis für die beste pulvermetallurgische Entwicklung verliehen. Dieser ging an CERATIZIT und HILTI, die zusammen die erste großserientaugliche Bohrerspitze mit einem makroskopischen Gradientenaufbau entwickelten. Der Bohrer wird jetzt als TE-C3X Drillbit in millionenfacher Ausführung produziert.
„Die Idee, ein solches Produkte herzustellen, ist gar nicht so neu“, verrät Dr. Wolfgang Böhlke, Leiter des Bereiches Entwicklung Verschleiß bei CERATIZIT in Luxemburg. „Das Besondere ist jedoch, eine solche Bohrerspitze unter Produktionsbedingungen herzustellen. Das war bisher nur im Labor möglich, nur in sehr geringen Stückzahlen und auch nur mit sehr einfachen Geometrien. Die Kunst war es, komplexe Geometrien unter grosstechnischen Bedingungen, also bei allen Aufträgen teilweise bis zu 100.000 Stück/Auftrag, konstant zu realisieren.“
Entstehung des TE-C3X Drillbit Bereits vor vier Jahren begannen CERATIZIT und HILTI mit der Forschung und Arbeit für dieses Projekt. Der TE-C3X Drillbit wird zum Bohren von Stahlbeton eingesetzt. Im Gegensatz zum bereits bei HILTI existierenden Bohrer TE-CX weist der TE-C3X eine deutlich verbesserte thermische und mechanische Stabilität auf. Der Gradient im Hartmetall verbindet zwei Eigenschaften: eine gute Verschleissfestigkeit an der Spitze und eine stabile Schweissverbindung mit dem Stahlschaft. Hergestellt werden die Bohrerspitzen bei CERATIZIT in Mamer (Luxemburg). Diese werden dann bei HILTI in Kaufering (Oberbayern) zu einem fertigen Bohrer verarbeitet. Er ist erhältlich in den Durchmessern 5-16 mm. „Der Erfolg basiert auf einer beispielhaften Teamarbeit zwischen den Forscherteams bei HILTI und CERATIZIT und den Forschung- und Produktionsbereichen“, so Böhlke stolz.RATIZIT und den Forschung- und Produktionsbereichen“, so Böhlke stolz.
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