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PRESSEMITTEILUNGEN

03.07.2012

Audi setzt auf verstärkte Zusammenarbeit mit Hartmetallexperte CERATIZIT

  • Audi setzt bei der Bearbeitung der Bremsschreiben auf das patentierte C-Clamp von CERATIZIT.

  • Die Spannpratze besteht aus sehr verschleißfestem Hartmetall und ist dadurch extrem robust und verschleißbeständig.

  • In Ingolstadt gehen täglich Zehntausende von Bremsscheiben vom Band.

  • Michael Thurner, Audi: „Die Standzeit hat sich dadurch vervielfacht, und wir haben an Prozesssicherheit gewonnen.“

Seit einem Jahr bearbeitet Audi seine Bremsscheiben mit dem Werkzeugsystem C-Clamp

CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Hauptsitz), Monat 2012

Audi setzt bei der Kurbelwellenbearbeitung bereits seit über zehn Jahren auf den Hartmetallexperten CERATIZIT. Dank dieses Erfolgs wurde die Zusammenarbeit mit der Audi AG jetzt noch ausgeweitet. Nach erfolgreicher Testphase war Audi von der Hartmetallspannpratze C-Clamp zur Bearbeitung von Bremsscheiben überzeugt und setzt sie seit einem Jahr erfolgreich ein.

In Ingolstadt gehen täglich Zehntausende von Bremsscheiben vom Band. Sieben Linien, vom A4 bis zum Q5, werden mit diesen an verschiedenen Standorten ausgestattet. Jede Bremsscheibe bei Audi wird vermessen und geprüft. „Wir lassen keinerlei Abweichungen bei der Bearbeitung zu. Qualität hat bei uns oberste Priorität“, erklärt Michael Thurner, Werkzeugtechnologie Fahrwerkskomponenten bei Audi.

Neben der Qualität achtet Audi speziell bei solch großen Serienfertigungen auf höchste Wirtschaftlichkeit und stellt diese Anforderung auch an seine Werkzeuglieferanten. Deshalb kommt seit einem Jahr bei der Bremsscheibenbearbeitung das patentierte C-Clamp von CERATIZIT zum Einsatz. Die Pratze besteht aus sehr verschleißfestem Hartmetall und ist dadurch extrem robust und verschleißbeständig. Dadurch steigt die Standzeit im Vergleich zur herkömmlichen Spannpratze aus Feingussstahl um ein Vielfaches. CERATIZIT hat zudem den Spannfinger so entwickelt, dass dieser universell bei jeder Wendeschneidplatte eingesetzt sowie leicht und schnell gespannt werden kann.

Im Gespräch mit Michael Thurner, Werkzeugtechnologie Fahrwerkskomponenten bei Audi, und Willi Wolf, Verkaufsleiter Zerspanung Deutschland bei CERATIZIT, wird schnell klar, warum die Zusammenarbeit so erfolgreich ist.

Wie kam die Zusammenarbeit zwischen Audi und CERATIZIT zustande?

illi Wolf: Wir arbeiten mit Audi bereits seit über zehn Jahren zusammen. Zunächst haben wir Wendeschneidplatten für die Kurbelwellenbearbeitung geliefert. Durch diesen Kontakt  kamen dann auch unsere Wendeschneidplatten bei der Bearbeitung von Bremsscheiben zum Einsatz. Mittlerweile sind wir Systemlieferant, das heißt vom Werkzeughalter über die Platten bis zum Rund-um-Service.

Michael Thurner: Im Rahmen unseres KVP-Prozesses (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) haben wir vor etwa einem Jahr Ausschau nach neuen Werkzeugsystemen gehalten. Dadurch sind wir auf das C-Clamp System von CERATIZIT gestoßen. Nach verschieden Tests und Versuchen waren wir von dem Werkzeugsystem überzeugt.

Welche Anforderungen hatten Sie an das Werkzeugsystem?

Thurner: Je nach Produktionslinie haben wir teils unterbrochene Schnitte, die das Werkzeug beherrschen muss. Außerdem muss es einfach umzubauen sein, da wir je nach Gussart Schneidplatten aus CBN- oder Keramik-Schneidstoffen verwenden. Und natürlich spielt die Wirtschaftlichkeit bei uns eine große Rolle.

Erfüllt C-Clamp diese Anforderungen?

Thurner: Das Haltersystem von CERATIZIT ist so universell einsetzbar, dass es beide Arten von Wendeschneidplatten spannen kann. Dabei ist es leicht umzubauen und der zeitliche Aufwand somit sehr gering. Der große Vorteil an dem System ist aber der Spannfinger aus Hartmetall. Die Standzeit hat sich dadurch vervielfacht, und wir haben an Prozesssicherheit gewonnen. Denn durch die hohe Spannkraft entstehen weniger Vibrationen und Ausbrüche.

Wolf: Das waren auch die Ziele, die wir bei der Entwicklung von C-Clamp hatten: hohe Standzeiten zu erreichen und den Werkzeughalter flexibel einsetzen zu können. Mit unserem breiten Programm sind wir nun bei Audi mit einer Vielzahl von Varianten vertreten.

Der Rundum-Service wurde bereits angesprochen. Was verstehen Sie darunter?

Wolf: Ich habe regelmäßige Termine mit Herrn Thurner. Bei diesen besprechen wir aktuelle Themen und gehen möglichen Problemen auf den Grund.

Thurner: An erster Stelle stehen bei uns natürlich die Qualität und die Wirtschaftlichkeit unserer Fertigung. Aber auch eine kurze Reaktionszeit und eine „rundum“ Betreuung spielen bei der Auswahl unserer Werkzeuglieferanten eine Rolle. Deshalb sind wir auch mit der Zusammenarbeit mit CERATIZIT sehr zufrieden: die Probleme werden direkt angesprochen und dann schnell und zuverlässig umgesetzt.

CERATIZIT – mit Leidenschaft und Pioniergeist für Hartmetalle

CERATIZIT ist seit über 90 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Familienunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten und Stäbe aus Hartstoffen. In verschiedenen Anwendungssegmenten für Verschleißteile ist die CERATIZIT GROUP Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

 

Mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern an 24 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 600 Patente. Innovative Hartmetall-Lösungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Petroindustrie eingesetzt.

 

Die international agierende CERATIZIT GROUP vereint die vier Kompetenzmarken Cutting Solutions by CERATIZIT, Hard Material Solutions by CERATIZIT, Tool Solutions by CERATIZIT und Toolmaker Solutions by CERATIZIT. Zum Hartmetall-Hersteller gehören außerdem die Tochterunternehmen WNT, Günther Wirth und CB-CERATIZIT sowie die Vollhartmetall-Werkzeughersteller PROMAX Tools, Klenk und Cobra Carbide India.

  • Audi setzt bei der Bearbeitung der Bremsschreiben auf das patentierte C-Clamp von CERATIZIT.

  • Die Spannpratze besteht aus sehr verschleißfestem Hartmetall und ist dadurch extrem robust und verschleißbeständig.

  • In Ingolstadt gehen täglich Zehntausende von Bremsscheiben vom Band.

  • Michael Thurner, Audi: „Die Standzeit hat sich dadurch vervielfacht, und wir haben an Prozesssicherheit gewonnen.“

Pressekontakt Marketing

Martin Sprung

CERATIZIT S.A.
Route de Holzem 101
L-8201 Mamer, Luxemburg

Tel: +352 31 20 85-875
martin.sprung@ceratizit.com