Sprachauswahl
×
Suche
Sprache
Home > Unternehmen > News & Presse > Pressemitteilungen > Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNGEN

22.08.2011

Endlich: Schwerzerspanung mit kontrolliertem Spanbruch

  • Die neue Stechplatte-R81 von CERATIZIT sorgt für einen kontrollierten Spanbruch und damit endlich für sichere und stabile Prozesse in der Schwerzerspanung.

  • Späne werden in drei Teile geteilt und brechen kurz und idealtypisch. Durch Überkopfbearbeitung fallen die kurzen Späne direkt zu Boden. So gibt es keine Spanrückstände in den Einstichen mehr.

  • Bei Turbinenwellen mit einem Schmiederohlingsgewicht von 100 Tonnen wird mehr als die Hälfte des Materials zerspant, so viel wie eine ganze Diesellok wiegt.

  • Von links: Roland Friedl (Produktmanager CERATIZIT), Markus Haab (Werkzeugbeschaffung Buderus Edelstahl), Markus Bösing (Außendienstmitarbeiter CERATIZIT) und Dipl.-Ing. Paul Schmitz (Betriebsleiter, Buderus Edelstahl)

  • „Mit CERATIZIT haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Die neue Stechplatte-R81 bietet neben dem idealen Spanbruch eine enorme Sicherheit: sowohl dem Maschinenbediener als auch im Produktionsprozess“, erklärt Dipl.-Ing. Paul Schmitz, Betriebsleiter bei Buderus Edelstahl.

  • „Noch 2011 werden wir unser Stechplattenportfolio erweitern, so dass wir unseren Kunden Stechbreiten zwischen 16 und 60 Millimetern anbieten können“, verspricht Roland Friedl, Produktmanager Schwerzerspanung bei CERATIZIT.

Die neue Stechplatte-R81 von CERATIZIT sorgt für sichere und stabile Prozesse bei der Edelstahlbearbeitung

CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Hauptsitz), Monat 2011

Schwerzerspanung und kontrollierter Spanbruch? Das schien sich bisher auszuschließen. Doch genau für diese Herausforderung hat CERATIZIT seine neue Stechplatte-R81 entwickelt. Sie sorgt für einen kontrollierten Spanbruch und damit endlich für sichere und stabile Prozesse in der Schwerzerspanung. Davon profitiert als erstes Unternehmen die Buderus Edelstahl GmbH, mit der CERATIZIT die neue Stechplatte gemeinsam entwickelte.

Buderus Edelstahl befasst sich mit Schwerzerspanung, also mit der Bearbeitung von Freiformschmiedeteilen in mehreren Arbeitsschritten. So wird beispielsweise bei Turbinenwellen mit einem Schmiederohlingsgewicht von 100 Tonnen mehr als die Hälfte des Materials zerspant, so viel wie eine ganze Diesellok wiegt.

Dabei ist die Bearbeitung von Edelstahl alles andere als einfach: Turbinenläufer bestehen aus einem thermostabilen Edelstahl, da sie im Einsatz Temperaturen von bis zu 550 Grad aushalten müssen. Um dies zu gewährleisten, ist eine Zugfestigkeit von etwa 1.000 N/mm² notwendig. „Deshalb ist das Wichtigste für uns, dass wir mit Werkzeugen arbeiten, die eine hohe Prozesssicherheit und -stabilität gewährleisten“, erklärt Diplom-Ingenieur Paul Schmitz, Betriebsleiter der Buderus Edelstahl GmbH in Wetzlar.

Die Zusammenarbeit von Hartmetallspezialist CERATIZIT und Buderus Edelstahl begann bereits 2007. Damals waren die Bearbeitungsprozesse bei Buderus Edelstahl nicht immer reproduzierbar. Als Ursache machte die Betriebsleitung die verwendeten Werkzeuge aus. Entsprechend war das Ziel der Kooperation der beiden Unternehmen die Entwicklung einer neuen Stechplatte, die durch größere Stabilität und höhere Prozesssicherheit die Produktion verbessern sollte.

Kurzer und kontrollierter Spanbruch

Das Problem bei Buderus Edelstahl war der unkontrollierte Spanbruch bei der Stechbearbeitung von Turbinen- und Generatorenwellen. Dadurch wickelten sich immer wieder lange Späne um das Bauteil, häufiger Spänestau und damit der Bruch der Stechplatte waren die Folge. Als Problemlösung entwickelte CERATIZIT eine neue Stechplatte, die -R81. Diese hat die  Prozesssicherheit bei Buderus Edelstahl erheblich gesteigert. Die Späne werden in drei Teile geteilt und brechen kurz und idealtypisch, nämlich als Kommaspäne. Durch die Überkopfbearbeitung fallen diese kurzen Späne nun direkt zu Boden, und es gibt keine Spanrückstände in den Einstichen mehr.

Zudem haben die Entwickler von CERATIZIT darauf geachtet, dass sich der Plattenverschleiß durch Farbänderung am Werkstück ankündigt. Diese Maßnahme verhindert einen unkontrollierten Plattenbruch.

Bei einer Stechbreite von 40 mm und dem Einsatz der –R81 Geometrie sind Stechtiefen von bis zu 180 mm möglich. „Noch in diesem Jahr werden wir unser Stechplattenportfolio erweitern, so dass wir unseren Kunden Stechbreiten von 16, 20, 25, 32, 40, 45, 50 und 60 Millimetern anbieten können“, verspricht Roland Friedl, Produktmanager bei CERATIZIT.

Im Interview erläutert Dipl.-Ing. Paul Schmitz, Betriebsleiter der Buderus Edelstahl GmbH, die gemeinsame Entwicklung der Schwerzerspanungs-Stechplatte-R81 mit CERATIZIT.

Warum haben Sie sich bei dieser Entwicklung für CERATIZIT entschieden?
Während sich andere Anbieter immer mehr aus der Schwerzerspanung zurückziehen, fokussiert CERATIZIT sich auf dieses Segment. Dadurch bringt das Unternehmen eine umfassende technologische Kompetenz mit. Außerdem war es uns immer wichtig, dass der Hersteller seine eigene Fertigung hat. CERATIZIT deckt hier alle Bereiche der Wertschöpfungskette ab: von der Verarbeitung des Rohstoffes bis zur Beschichtung. Dadurch ist CERATIZIT für uns ein verlässlicher Partner in der Schwerzerspanung. Das passt zu unserer langjährigen Philosophie, mit unseren Lieferanten Partnerschaften einzugehen, von denen beide Unternehmen profitieren können.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen Buderus und CERATIZIT?
Beide Unternehmen zeichnen sich unter anderem durch Ihre Nachhaltigkeit aus. Ein Aspekt der uns immer wichtiger wird – auch bei unseren Lieferanten. Beispielsweise geht CERATIZIT mit Hilfe des Recyclings von Hartmetallen sorgsam mit seinen Rohstoffen um, ebenso wie auch wir unsere Spanabfälle wiederverwerten.

Wie hat sich CERATIZIT in der Zusammenarbeit bewährt?
Uns war klar, dass die neue Stechplatte nicht von heute auf morgen entwickelt werden kann. Was uns dabei aber beeindruckte, war, dass CERATIZIT immer das Ziel vor Augen hatte. Dabei haben sich die Mitarbeiter von Rückschlägen nicht entmutigen lassen, sondern diese sogar als Chance gesehen, sich noch mehr anzustrengen.

Wo kommen die Werkzeuge von CERATIZIT zum Einsatz?
Wir verwenden sie bei der Stechbearbeitung von Edelstahl. Denn dort wirken Schnittkräfte von bis zu 75kN auf die Werkzeuge. Dank eines universellen Werkzeughalters setzen wir sie auf unterschiedlichen Maschinen ein.

Sind Sie mit dem Entwicklungsergebnis zufrieden?
Wir haben unser Ziel mehr als erreicht. Die neue Stechplatte-R81 bietet neben dem idealen Spanbruch eine enorme Sicherheit: sowohl dem Maschinenbediener als auch im Produktionsprozess. Außerdem können wir mit derselben Stechplatte Einstiche ins Volle und Freistiche durchführen. Zuvor benötigten wir dafür zwei Platten. Das spart zusätzlich Zeit und Kosten.

Wie sehen Sie die zukünftige Zusammenarbeit mit CERATIZIT?
Ich sehe der Zukunft sehr positiv entgegen und freue mich auf weitere Projekte, die wir mit CERATIZIT nun schrittweise angehen werden.

CERATIZIT – mit Leidenschaft und Pioniergeist für Hartmetalle

CERATIZIT ist seit über 90 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Familienunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten und Stäbe aus Hartstoffen. In verschiedenen Anwendungssegmenten für Verschleißteile ist die CERATIZIT GROUP Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

 

Mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern an 24 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 600 Patente. Innovative Hartmetall-Lösungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Petroindustrie eingesetzt.

 

Die international agierende CERATIZIT GROUP vereint die vier Kompetenzmarken Cutting Solutions by CERATIZIT, Hard Material Solutions by CERATIZIT, Tool Solutions by CERATIZIT und Toolmaker Solutions by CERATIZIT. Zum Hartmetall-Hersteller gehören außerdem die Tochterunternehmen WNT, Günther Wirth und CB-CERATIZIT sowie die Vollhartmetall-Werkzeughersteller PROMAX Tools, Klenk und Cobra Carbide India.

Nischenspezialist in der Edelstahlbranche: Buderus Edelstahl

Die Buderus Edelstahl GmbH wurde 1920 von Röchling`schen Eisen- und Stahlwerke, Völklingen  und die Buderus`schen Eisenwerke, Wetzlar gegründet. Nach der vollständigen Übernahme 1965 durch die Buderus AG, erfolgte 2003 die Übernahme der Buderus-Gruppe durch die Robert Bosch GmbH. Im Jahr 2005 wurde die Edelstahlwerke Buderus AG von der Böhler-Uddeholm AG übernommen und in die Buderus Edelstahl GmbH umgewandelt. Das Unternehmen betreibt folgende Betriebe: Stahlwerk, Schmiedewerk, Walzwerk, Glüherei und Bearbeitungswerkstatt. Die Buderus Edelstahl GmbH ist weltweit tätig und gilt als Nischenspezialist in der Edelstahlbranche. Mit weltweit mehr als 50 Vertretungen, Lager- und Servicecentern, liefert das Unternehmen Qualitätserzeugnisse für die Fahrzeug- und Antriebstechnik, den Anlagen- und Maschinenbau sowie den Werkzeug- und Formenbau.

  • Die neue Stechplatte-R81 von CERATIZIT sorgt für einen kontrollierten Spanbruch und damit endlich für sichere und stabile Prozesse in der Schwerzerspanung.

  • Späne werden in drei Teile geteilt und brechen kurz und idealtypisch. Durch Überkopfbearbeitung fallen die kurzen Späne direkt zu Boden. So gibt es keine Spanrückstände in den Einstichen mehr.

  • Bei Turbinenwellen mit einem Schmiederohlingsgewicht von 100 Tonnen wird mehr als die Hälfte des Materials zerspant, so viel wie eine ganze Diesellok wiegt.

  • Von links: Roland Friedl (Produktmanager CERATIZIT), Markus Haab (Werkzeugbeschaffung Buderus Edelstahl), Markus Bösing (Außendienstmitarbeiter CERATIZIT) und Dipl.-Ing. Paul Schmitz (Betriebsleiter, Buderus Edelstahl)

  • „Mit CERATIZIT haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Die neue Stechplatte-R81 bietet neben dem idealen Spanbruch eine enorme Sicherheit: sowohl dem Maschinenbediener als auch im Produktionsprozess“, erklärt Dipl.-Ing. Paul Schmitz, Betriebsleiter bei Buderus Edelstahl.

  • „Noch 2011 werden wir unser Stechplattenportfolio erweitern, so dass wir unseren Kunden Stechbreiten zwischen 16 und 60 Millimetern anbieten können“, verspricht Roland Friedl, Produktmanager Schwerzerspanung bei CERATIZIT.

Pressekontakt Marketing

Martin Sprung

CERATIZIT S.A.
Route de Holzem 101
L-8201 Mamer, Luxemburg

Tel: +352 31 20 85-875
martin.sprung@ceratizit.com