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PRESSEMITTEILUNGEN

06.04.2010

Kurbelwellenbearbeitung in Höchstgeschwindigkeit? CERATIZIT macht's möglich!

  • Das neue Kurbelwellenaußenfräswerkzeug von CERATIZIT, bestückt mit Keramikwendeplatten für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.

  • Vorbild: Werkzeugsystem MaxiMill HEC mit Keramikwendeplatten. Rechts davon: Keramikwendeplatte (liegend), Hartmetallwendeplatte (stehend).

  • Produktmanager für Kurbelwellenbearbeitung Patrick Zobl (links) mit Entwickler Hannes Brandhofer, beide von CERATIZIT.

Neues Kurbelwellenaußenfräswerkzeug mit Schneidkeramik reduziert Eingriffszeit um 40 Prozent

CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Hauptsitz), April 2010

Immer wieder versprechen neue Schneidstoffe, die Wirtschaftlichkeit der spanenden Prozesse zu erhöhen. Aber nur einsatzfähige Werkzeuge nutzen den Anwendern wirklich etwas. CERATIZIT verbindet die Vorteile von Hochleistungs-Schneidstoffen mit innovativen Werkzeuglösungen. Das erhöht die Schnittgeschwindigkeit und verbessert die Genauigkeit, etwa beim Fräsen von Kurbelwellen.

Patrick Zobl, Produktmanager für Kurbelwellenbearbeitung, hatte das Potenzial entdeckt: „Als Hartmetallexperte haben wir viel Erfahrung bei der Herstellung verschiedenster Schneidstoffe und der Entwicklung anwendungsorientierter Werkzeuge. So können wir immer wieder neue, optimierte Wege bei den Einsatzbereichen der Schneidstoffe gehen. Das haben wir auch diesmal getan und waren sehr erfolgreich.“

In dem Projekt bestand die Herausforderung darin, die Schnittgeschwindigkeit bei der Kurbelwellenbearbeitung deutlich zu erhöhen. Wegen der dadurch höheren Temperatur an der Schneidkante, musste der Hartmetall-Schneidstoff durch Nitridkeramik ersetzt werden. Dadurch wurde es notwendig, eine zuverlässige Schraubenklemmung bei Keramikwendeplatten zu entwickeln, wofür die Entwickler von CERATIZIT eine absolut zuverlässige Lösung mit eigener Mittellochgeometrie fanden.

Hierbei half das Know-How aus dem Entwicklungsprojekt MaxiMill HEC (High Efficiency Cutter). Mit MaxiMill HEC wurde ein Planfrässystem entwickelt, in das sowohl Hartmetall als auch Keramik und c-BN als Wendeschneidplatte verbaut werden können. Diese Idee hat CERATIZIT Entwickler Hannes Brandhofer aufgegriffen und auf das neue Kurbelwellenaußenfräswerkzeug angewandt. Das neue Werkzeugsystem besteht aus Fräsrad, Kassetten und schraubengeklemmten Wendeschneidplatten aus Keramik. Getestet wurde es an einer Kurbelwelle aus GGG-60.

Schneidkeramik macht's möglich: erstmals Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Kurbelwellen

Das ursprüngliche Hartmetall-Werkzeugsystem erreichte eine Schnittgeschwindigkeit von etwa 250 m/min. Beim Einsatz der Siliziumnitridsorte CTN3105 konnte die Schnittgeschwindigkeit auf 1000 m/min gesteigert werden, dadurch reduzierte sich die Eingriffszeit um 40 Prozent. Auch die Toleranzen des Bauteils wurden deutlich enger gehalten.

„Somit hat der Anwender erstmals die Möglichkeit bei der Kurbelwellenfertigung frei zu wählen: zwischen den konventionellen Schnittparametern mit Hartmetall oder der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung mit Schneidkeramik, mit der er die Eingriffszeit erheblich reduzieren kann“, resümiert Produktmanager Zobl den Hauptvorteil des neuen Werkzeugsystems. Zobl weiter: „Natürlich wird es sich bei  Kurbelwellenfräswerkzeugen niemals um Produkte von der Stange handeln, sondern immer um um Hochleistungswerkzeuge mit Maßkonfektionierung.“

CERATIZIT – mit Leidenschaft und Pioniergeist für Hartmetalle

CERATIZIT ist seit über 90 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Familienunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten und Stäbe aus Hartstoffen. In verschiedenen Anwendungssegmenten für Verschleißteile ist die CERATIZIT GROUP Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

 

Mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern an 24 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 600 Patente. Innovative Hartmetall-Lösungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Petroindustrie eingesetzt.

 

Die international agierende CERATIZIT GROUP vereint die vier Kompetenzmarken Cutting Solutions by CERATIZIT, Hard Material Solutions by CERATIZIT, Tool Solutions by CERATIZIT und Toolmaker Solutions by CERATIZIT. Zum Hartmetall-Hersteller gehören außerdem die Tochterunternehmen WNT, Günther Wirth und CB-CERATIZIT sowie die Vollhartmetall-Werkzeughersteller PROMAX Tools, Klenk und Cobra Carbide India.

  • Das neue Kurbelwellenaußenfräswerkzeug von CERATIZIT, bestückt mit Keramikwendeplatten für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.

  • Vorbild: Werkzeugsystem MaxiMill HEC mit Keramikwendeplatten. Rechts davon: Keramikwendeplatte (liegend), Hartmetallwendeplatte (stehend).

  • Produktmanager für Kurbelwellenbearbeitung Patrick Zobl (links) mit Entwickler Hannes Brandhofer, beide von CERATIZIT.

Pressekontakt Marketing

Martin Sprung

CERATIZIT S.A.
Route de Holzem 101
L-8201 Mamer, Luxemburg

Tel: +352 31 20 85-875
martin.sprung@ceratizit.com