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PRESSEMITTEILUNGEN

15.11.2010

MaxiMill 211-20 gibt Titan den letzten Schliff – und das bei 200 Prozent längerer Standzeit!

  • Die Geometrie von MaxiMill 211-20 verringert die Hitzeentwicklung und verbessert die Spanbildung. Die Kerbe sorgt für ausgeglichene Radialkräfte und somit für zusätzliche Stabilität beim Eintauchen.

  • Das neue Werkzeug MaxiMill 211-20 hat CERATIZIT gemeinsam mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt entwickelt und an die enormen Anforderungen in der Titanzerspanung angepasst.

  • „Von dem hervorragenden Leistungsprofil von MaxiMill 211-20 profitiert nicht nur die Luftfahrtindustrie. Denn Schruppfräsen von schwer zu zerspanenden Werkstoffen mit größeren Schnitttiefen ist eine der anspruchsvollsten und kritischsten Anwendungen überhaupt,“ so Peter Uttenthaler, Global Key Account Manager bei CERATIZIT.

Hartmetallexperte CERATIZIT ergänzt die erfolgreiche Systemfamilie MaxiMill 211 und spart Kosten im Flugzeugbau

CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Hauptsitz), November 2010

Titanlegierungen setzen sich in der Luftfahrtindustrie immer stärker durch, obwohl die Bearbeitung alles andere als einfach ist. Der Hartmetallexperte CERATIZIT unterstützt die Luftfahrtindustrie jetzt mit einem Fräswerkzeug, das an die spezifischen Anforderungen der Titanzerspanung angepasst ist. MaxiMill 211-20 steigert die Prozesssicherheit und erhöht die Produktivität: mit 30 Prozent höherer Schnittgeschwindigkeit und bis zu 200 Prozent längerer Standzeit.

Bei Neuentwicklungen von Flugzeugen spielt der Leichtbau mit neuen Werkstoffen eine zentrale Rolle. Nicht nur Kohlefaserwerkstoffe gewinnen an Bedeutung, die tragenden Strukturbauteile werden immer häufiger aus Titan gefertigt. Die Bearbeitung von Titan, insbesondere die Zerspanung dieses exotischen Werkstoffes, stellt die Anwender sowie Werkzeughersteller gleichermaßen vor hohe technologische Herausforderungen.

Titanlegierungen sind leicht, fest, dehnbar, korrosions- und temperaturbeständig. Nachteilig ist allerdings die schlechte Zerspanbarkeit. Dafür ist vor allem die äußerst geringe Wärmeleiteigenschaft der Titanlegierungen verantwortlich. Die beim Zerspanungsprozess entstehende Hitze wird daher nicht über die Späne abgeführt. Ein Großteil der Hitze konzentriert sich im Werkzeug und an der Schneidkante.

Experte für Titanzerspanung ist CERATIZIT. Durch die lange Erfahrung mit schwer zu zerspanenden, exotischen Werkstoffen und das tiefgreifende Know-how bei der Entwicklung von Anwendungstechnik, hat CERATIZIT sich zum Spezialisten für die Bearbeitung anspruchsvollster Werkstoffe etabliert.

Kooperation von führendem Luftfahrtunternehmen und Hartmetallexperte CERATIZIT

Gemeinsam mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt hat CERATIZIT ein Werkzeug entwickelt, das an die spezifischen Fräsaufgaben und Anforderungen der Luftfahrtindustrie angepasst ist. Ziel der Zusammenarbeit war es, die Herstellungskosten für komplexe und hoch-belastbare Bauteile aus Titan zu senken. Die Leistung der Werkzeuge sollte erhöht und die Prozesssicherheit verbessert werden.

Ergebnis der Zusammenarbeit: MaxiMill 211-20, eine Ergänzung zum Basisprogramm der erfolgreichen Systemfamilie MaxiMill 211 von CERATIZIT. Die neue Werkzeuglösung erlaubt es nun den Anwendern aus der Luftfahrtindustrie, ihre Titanbauteile mit hoher Produktivität und erheblich geringeren Produktionskosten herzustellen.

Große, stabile Wendeplatten sorgen für ein standfestes Eintauchen und müheloses Fräsen mit einer Schnitttiefe von bis zu 19 Millimetern. Kühlmittelbohrungen in allen Werkzeugen ermöglichen die nötige Kühlung. Die Beschichtung mit der HyperCoat-Sorte CTC5240 für  Titan garantiert enorme Widerstandsfähigkeit gegen große Hitze. Die glatte Oberfläche lässt die Späne ohne großen Reibwiderstand über die Spanfläche abgleiten. Gleichzeitig schützt die extrem harte und sehr zähe Beschichtung des Trägerkörpers vor Verschleiß und Korrosion.

Die Wendeschneidplatten sind speziell für langspanende exotische Werkstoffe wie Titan, Superlegierungen und hochwarmfeste Stähle ausgelegt; die positive Geometrie reduziert die Schnittkraft und verringert die Temperatur am Werkzeug. Anwendung findet MaxiMill 211-20 überwiegend in der Schruppbearbeitung, liefert jedoch auch beim Auskammern, sowie Volumen- oder Vollnutfräsen sehr hohes Spanvolumen.

30 Prozent höhere Schnittgeschwindigkeiten – bis zu 200 Prozent längere Standzeit

Unter härtesten Einsatzbedingungen getestet, zeigte das neue Werkzeug von CERATIZIT 15 bis 30 Prozent höhere Schnittgeschwindigkeiten gekoppelt mit einem Zahnvorschub von bis zu 0,4 Millimetern. Die Schnittgeschwindigkeit von Titan liegt bei MaxiMill 211-20 bei etwa 60 Metern in der Minute. Gleichzeitig verbesserte sich die Standzeit um 20 bis 100 Prozent, teilweise sogar um bis zu 200 Prozent.

Kosteneinsparungen liefert MaxiMill 211-20 durch kürzere Bearbeitungszeiten einerseits, durch höchste Prozesssicherheit andererseits: vorhersehbares Verschleißverhalten, kalkulierbare und reproduzierbare Standzeiten, geringes Bruchrisiko und die Vermeidung von Ausschussteilen durch Werkzeugversagen.

„Damit haben wir unser Entwicklungsziel mehr als erreicht,“ erklärt Peter Uttenthaler, Global Key Account Manager bei CERATIZIT, stolz. „Von dem hervorragenden Leistungsprofil von MaxiMill 211-20 profitiert nicht nur die Luftfahrtindustrie. Denn Schruppfräsen von schwer zu zerspanenden Werkstoffen mit größeren Schnitttiefen ist eine der anspruchsvollsten und kritischsten Anwendungen überhaupt,“ so Uttenthaler weiter. Auch die Branchen Energieerzeugung und Turbinenbau, Öl- und Gasförderung oder die Chemische Industrie können MaxiMill 211-20 optimal bei verschiedensten Fräsanwendungen für Superlegierungen, hochwarmfeste Stähle und Titan einsetzen.

CERATIZIT – mit Leidenschaft und Pioniergeist für Hartmetalle

CERATIZIT ist seit über 90 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Familienunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten und Stäbe aus Hartstoffen. In verschiedenen Anwendungssegmenten für Verschleißteile ist die CERATIZIT GROUP Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

 

Mit weltweit über 6.000 Mitarbeitern an 24 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 600 Patente. Innovative Hartmetall-Lösungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Petroindustrie eingesetzt.

 

Die international agierende CERATIZIT GROUP vereint die vier Kompetenzmarken Cutting Solutions by CERATIZIT, Hard Material Solutions by CERATIZIT, Tool Solutions by CERATIZIT und Toolmaker Solutions by CERATIZIT. Zum Hartmetall-Hersteller gehören außerdem die Tochterunternehmen WNT, Günther Wirth und CB-CERATIZIT sowie die Vollhartmetall-Werkzeughersteller PROMAX Tools, Klenk und Cobra Carbide India.

  • Die Geometrie von MaxiMill 211-20 verringert die Hitzeentwicklung und verbessert die Spanbildung. Die Kerbe sorgt für ausgeglichene Radialkräfte und somit für zusätzliche Stabilität beim Eintauchen.

  • Das neue Werkzeug MaxiMill 211-20 hat CERATIZIT gemeinsam mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt entwickelt und an die enormen Anforderungen in der Titanzerspanung angepasst.

  • „Von dem hervorragenden Leistungsprofil von MaxiMill 211-20 profitiert nicht nur die Luftfahrtindustrie. Denn Schruppfräsen von schwer zu zerspanenden Werkstoffen mit größeren Schnitttiefen ist eine der anspruchsvollsten und kritischsten Anwendungen überhaupt,“ so Peter Uttenthaler, Global Key Account Manager bei CERATIZIT.

Pressekontakt Marketing

Martin Sprung

CERATIZIT S.A.
Route de Holzem 101
L-8201 Mamer, Luxemburg

Tel: +352 31 20 85-875
martin.sprung@ceratizit.com