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PRESSEMITTEILUNGEN

01.07.2020

Aufsichtsrat der KOMET Deutschland GmbH genehmigt Restrukturierungsplan

CERATIZIT S.A., Mamer, Luxemburg (Hauptsitz) und KOMET Deutschland GmbH, Besigheim, Deutschland, 1. Juli 2020

Mit dem Ziel einer schnellen Rückkehr in die Gewinnzone hat die KOMET Deutschland GmbH einen Restrukturierungsplan beschlossen. Er beinhaltet die Schließung des Standorts Stuttgart-Vaihingen bis spätestens Ende 2021. Die dort angesiedelten Kompetenzen deckt die CERATIZIT-Gruppe künftig durch die Standorte Besigheim und Kędzierzyn-Koźle ab.

Der Aufsichtsrat der KOMET Deutschland GmbH hat in seiner Sitzung vom 30. Juni einem von der Geschäftsführung vorgelegten Restrukturierungsplan zugestimmt, der den zur CERATIZIT-Gruppe gehörenden Präzisionswerkzeughersteller in die Gewinnzone zurückführen soll. Teil des Maßnahmenpakets ist die Schließung des KOMET-Standorts in Stuttgart-Vaihingen bis spätestens Ende 2021. Damit folgt KOMET der globalen Strategie der CERATIZIT-Gruppe, wie Vorstandssprecher Andreas Lackner erklärt: „Die Covid-19-Pandemie hat den Kostendruck in der Werkzeugbranche weiter erhöht. Um in diesem Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, werden wir unsere Produktionskapazitäten weiter konzentrieren und die Fokussierung der einzelnen Standorte auf bestimmte Produktfamilien vorantreiben.“

Restrukturierung des Produktionsnetzwerks
Zentrale Bereiche der Fertigung des Standorts Stuttgart-Vaihingen wie die Endbearbeitung von PKD-Werkzeugen (Polykristalliner Diamant) und den 3D-Druck mit Metall, aber auch die Konstruktion und Entwicklung, soll in Zukunft das KOMET-Stammwerk in Besigheim abdecken. Weitere Bereiche soll das CERATIZIT-Werk in Kędzierzyn-Koźle, Polen übernehmen. Für den Standort Besigheim bedeutet dieses Restrukturierungsprojekt eine weitere Stärkung der Kompetenzen in der Produktion von PKD-Werkzeugen. Laut CERATIZIT-Vorstandsmitglied Thierry Wolter profitiert davon auch der Kunde: „Unser Ziel ist es, uns noch stärker auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu konzentrieren. Das Zusammenziehen der Kompetenzen an einzelnen Standorten hilft uns dabei, bessere Lösungen zu entwickeln und noch schneller auf Kundenanforderungen zu reagieren.“

Sozialverträgliche Umsetzung
Die Umsetzung der geplanten Restrukturierung soll für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so sozialverträglich wie möglich erfolgen. Die Auszubildenden des Standorts Stuttgart-Vaihingen sollen ihre Ausbildung bei KOMET abschließen können und in die Ausbildungsabteilung am Standort Besigheim übernommen werden.

KOMET strebt an, schnell mit der Verhandlung über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan zu beginnen.
 

CERATIZIT Mit Leidenschaft und Pioniergeist für Hartstoffe

CERATIZIT ist seit über 95 Jahren Pionier auf dem Gebiet anspruchsvoller Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz. Das Privatunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten, Stäbe aus Hartstoffen und Verschleißteile. In verschiedenen Anwendungssegmenten ist die CERATIZIT-Gruppe Weltmarktführer und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramiksorten, etwa für die Holz- und Gesteinsbearbeitung.

 

Mit weltweit über 8.000 Mitarbeitern an mehr als 30 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 50 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player der Hartmetallbranche. Zum internationalen Netzwerk gehören unter anderem das Tochterunternehmen Stadler Metalle sowie das Joint Venture CB-CERATIZIT.

 

Der Technologieführer investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und besitzt mehr als 1.000 Patente. Innovative Hartstofflösungen von CERATIZIT werden unter anderem im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobilbranche, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Öl- und Gasindustrie sowie in der Medizinindustrie eingesetzt.

Pressekontakt Kommunikation

Parwez Farsan

CERATIZIT S.A.
101, Route de Holzem
LU-8232 Mamer, Luxembourg

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parwez.farsan@ceratizit.com