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Green Carbide – das nachweislich nachhaltige Hartmetall

Green Carbide

Es gibt Unternehmen, für die ist „Nachhaltigkeit“ nicht mehr als ein angesagtes Buzz-Word. Für CERATIZIT ist Nachhaltigkeit dagegen tief in der DNA verankert und entsprechend setzen wir alles daran, mit Innovationen Zeichen zu setzen: Eine überragend hohe Recyclingquote und gewissenhafter Energieeinsatz sind nur einige Beispiele dafür. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und bringen mit CT-GS20Y das erste Hartmetall auf den Markt, für den ein Product Carbon Footprint berechnet werden kann – unser Hartmetall mit der grünen Seele!

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  • Verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen Kobalt und Wolfram:

    Ressourceneffizienz und sparsamer Verbrauch von Rohstoffen, Wiedergewinnung von Sekundärrohstoffe in Form von recycelten Zerspanungswerkzeugen aus Hartmetall, Entwicklung innovativer Lösungen mit möglichst niedrigem ökologischem Fußabdruck stehen bei uns an erster Stelle. 

    Green carbide

Hartmetall und die daraus hergestellten Komponenten und Werkzeuge sind wertvoll, da in ihnen hohe Anteile der begehrten Elemente Kobalt (Co) und Wolfram (W) stecken. Kobalt und Wolfram aus Erz zu gewinnen, ist sehr aufwendig und energieintensiv. Für eine Tonne Wolfram müssen beispielsweise 250 Tonnen Erz abgebaut und verarbeitet werden. Ressourceneffizienz und sparsamer Verbrauch von Rohstoffen stehen bei uns daher an erster Stelle. Parallel müssen Sekundärrohstoffe in Form von recycelten Zerspanungswerkzeugen aus Hartmetall über den Produktlebenszyklus wiedergewonnen werden und erneut zum Einsatz kommen. 

 

Wir bei CERATIZIT arbeiten permanent an der Entwicklung innovativer Produkte, mit denen unsere Kunden ihre Effizienz in der Zerspanung kontinuierlich steigern können. Gleichzeitig haben wir stets Lösungen mit möglichst niedrigem ökologischem Fußabdruck im Blick, was wir nun mit CT-GS20Y umgesetzt haben: unser erstes ‚Green Carbide‘ vereint die Leistungsfähigkeit einer Premiumhartmetallsorte mit einer fokussiert nachhaltigen Herstellung.

 

Hartmetall-Recycling schont Ressourcen

Die neue Hartmetallsorte CT-GS20Y besteht zu mehr als 99% aus hochwertigen Sekundärrohstoffen, also recycelten Hartmetallen aus ausgedienten Fräsern, Bohrern und anderen Vollhartmetallwerkzeugen. Doch das war CERATIZIT nicht genug: Zusätzlich gewährleisten wir die CO2-arme Herstellung durch emissionsarme Produktionsprozesse und Energiequellen sowie konsequent kurze Transportwege in der gesamten Prozesskette. Herausgekommen ist mit 2,6 kg CO2/kg Hartmetall ein bisher unerreicht niedriger CO2-Fußabdruck für eine Premium-Hartmetallsorte mit maximaler Leistungsfähigkeit. Durch die Verwendung dieses Hartmetalls für ihre Zerspanungswerkzeuge können auch CERATIZIT-Kunden die Kohlendioxid-Bilanz ihrer Produkte signifikant senken. Was sich ebenfalls positiv für unsere Kunden auswirkt: Da wir recyceltes Hartmetall verwenden, profitieren sie von stabileren Preisen und höherer Versorgungssicherheit – ohne auch nur ein µ in Sachen Performance oder Reproduzierbarkeit einzubüßen.

Hartmetall-Recycling

Überzeugende Performance der nachhaltigen Hartmetallsorte

10%-Submicron-Hartmetalle mit einer Wolframkorngröße 0,5 bis 0,8 µm sind mit einer Abdeckung von ca. 70 Prozent die wichtigste Sortengruppe für Bohr- und Fräswerkzeuge aus Vollhartmetall. Da lag es nahe, als erstes eine nachhaltige Sorte für das breite Einsatzfeld der 10%-Submicron-Hartmetalle marktreif zu machen. Gestützt wird diese Entscheidung von den Ergebnissen eingehender Fräsversuche, denen sich CT-GS20Y im Vergleich zu etablierten Premiumhartmetallsorten wie auch einer Downcycling-Sorte aus dem eigenen Haus stellen musste – mit hervorragenden Ergebnissen. Hier landete die neue Green Carbide Sorte CT-GS20Y aus dem Stand heraus mit hervorragenden Ergebnissen teilweise noch vor der Premiumhartmetallvariante und immer deutlich vor dem Downcycling-Produkt.

Product Carbon Footprint (PCF) als Index für Nachhaltigkeit

Lässt sich Nachhaltigkeit in der Zerspanungsindustrie überhaupt belegen? Welcher Index ist aussagekräftig für die Nachhaltigkeit von Hartmetallen? Die erste Erhebung und Verifizierung von produktbezogenen CO2-Fußabdrücken ist ein eher aufwändiger Prozess. Der Product Carbon Footprint (PCF) quantifiziert am Ende die bei Herstellung und Transport von Produkten oder Produktgruppen entstehenden Treibhausgas-(THG)-Emissionen. Der PCF ermöglicht es, faktenbasierte Vergleiche zu ziehen sowie Verbesserungspotenziale in der gesamten Produktionskette aufzuzeigen. Die entsprechende Erhebung und Berechnung des PCF für CT-GS20Y basiert auf der Berechnungsgrundlage des firmenbezogenen CO2-Fußabdrucks (Corporate Carbon Footprint, CCF) für den Produktionsstandort von CERATIZIT Reutte, die von Quality Austria nach ISO 14064-1:2019 verifiziert wurde.

 

Wie schafft es ein Unternehmen, ein nachhaltiges Hartmetall zu entwickeln und herzustellen? Die Antworten darauf sind vielschichtig: Indem es sich intensiv mit der Aufbereitung und Verarbeitung von Sekundärrohstoffen auseinandersetzt, nachhaltig erzeugte Energie verwendet, die Anlagentechnologie stets aktuell hält und kontinuierlich an der Effizienz der Einzelprozesse in der Wertschöpfungskette arbeitet. Sowas kann nicht von heute auf morgen geschehen. In diesem Fall zahlt es sich aus, dass die CERATIZIT-Gruppe schon seit Jahrzehnten die Produktionsprozesse vom Pulver bis zum fertigen Produkt immer wieder auf den Prüfstand stellt. Und so setzen wir ganz bewusst auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen, in diesem Fall recyceltem Hartmetall. 

Verantwortungsvoll CO2-neutral verpacken

Hierzu entwickelten wir zusammen mit einem regionalen Kartonagenhersteller ein innovatives Verpackungssystem, das sich hinsichtlich Produktsicherheit und Handling optimal für schwere Hartmetallstäbe eignet. Mithilfe interner und externer Bandagierungen werden die Hartmetallstäbe hervorragend gegen ein Verrutschen geschützt. Durch spezielle Aufreißfäden lassen sich die Verpackungen komfortabel und manipulationssicher öffnen. Zudem ist durch das Einlagern einer geöffneten Verpackung beim Kunden sofort erkenntlich, ob es sich um eine Anbruchmenge oder eine volle Verpackungseinheit handelt. Umweltfreundliche Kartonagen einzusetzen, ist nicht nur die optimale Lösung zur Produktsicherheit, auch die CERATIZIT-Kunden profitieren davon: Kartonagen lassen sich problemlos recyceln und in vielen Ländern bekommt man sogar Geld zurück, wenn der Papier- und Kartonabfall in Recyclingzentren abgeben wird.

Hartmetall-Recycling
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